Informieren Sie sich über die unterschiedlichen Spielarten (Genres) und die momentan angesagten Spiele. Sie können in kommerziellen und pädagogischen Spielemagazinen oder im Internet (s.a. Link-Auswahl auf klicksafe.de) zu Inhalten und Altersfreigaben der gängigen Spiele recherchieren.
Interesse und Austausch sind sehr wichtig. Fragen Sie nach den Inhalten und den Zielen der Spiele. Fragen Sie, wie es sich für Ihr Kind anfühlt zu spielen und zu ballern. Lassen Sie es mit seinen Erlebnissen nicht alleine.
Überwinden Sie sich und spielen Sie mal ein Computerspiel mit. Sie werden feststellen, dass Computerspielen Spaß macht und sehr faszinierend sein kann. Und wenn es Ihnen keinen Spaß gemacht hat, können Sie zumindest mitreden.
Erstellen Sie mit Ihrem Kind gemeinsam verbindliche Regelungen zum Medienkonsum insgesamt. Zum Medienkonsum zählt neben der Nutzung des Computers, selbstverständlich auch das Fernsehen und die Konsolenspiele.
Zur groben Orientierung können folgende Zeitvorgaben hilfreich sein: 3- bis 4-Jährige sollten nicht länger als zwanzig Minuten am Tag spielen. Die Spielzeiten können sich dann langsam steigern, sodass sich bei 11-bis 15-Jährigen die Spielzeit auf 1-2 Stunden erhöhen kann.
Deutschland hat mit der Überarbeitung des Jugendschutzgesetzes auch die USK (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle) gestärkt. Computerspiele müssen seit April 2003 eine Alterskennzeichnung haben. Ob das Spiel für Ihr Kind geeignet ist, sollten Sie sowohl von der Altersfreigabe als auch vom individuellen Entwicklungsstand abhängig machen.
Erklären Sie ihrem Kind, weshalb es Gesetze zum Jugendschutz und zum Urheberrecht gibt. Es wirkt nicht sonderlich glaubwürdig, wenn Sie vor Ihren Kindern raubkopierte Software und illegale Spiele installieren sowie Musik-CDs und Filme von Tauschbörsen herunterladen.
Viele Kinder sitzen aus reiner Langeweile vor Fernseher und Computer. Bieten Sie Ihrem Kind zum Ausgleich gemeinsame Unternehmungen an. Vermeiden Sie es, den Computer als "Babysitter" einzusetzen.
Fragen Sie andere Eltern, wie sie mit dem Medienkonsum Ihrer Kinder umgehen. Informieren und unterstützen Sie sich gegenseitig. Das gibt Sicherheit und fördert die eigene Kompetenz.
Computerspiele sollten weder zur Belohnung noch als Bestrafung eingesetzt werden,. Dadurch erhalten sie einen zu hohen Stellenwert im Alltag Ihrer Kinder. Halten Die lieber an einer verbindlichen Regelung fest: Zuerst die Hausaufgaben, dann eine Pause, dann eine Stunde Computerspielen.
Bitte lesen Sie ausführliche Informationen auf der Webseite der Bundesstelle für Positivprädikatisierung von Computer- und Konsolenspielen (BuPP). Sollten Sie weitere Fragen haben, kontaktieren Sie uns bitte.